Über die Region Pfalz
Die Pfalz zählt zu den sonnigsten Weinregionen Deutschlands und beheimatet auf rund 23.660 Hektar über 2.000 Weinbaubetriebe. Als zweitgrößtes deutsches Anbaugebiet reicht die Pfalz von der südlichen Kurpfalz bis zur französischen Grenze – entlang der Deutschen Weinstraße, einer der ältesten Tourismusrouten der Welt.
Das Herzstück ist die Mittelhaardt, wo Weltklasse-Rieslinge auf Kalkstein-, Basalt- und Sandböden entstehen. Weingüter wie Dr. Bürklin-Wolf, Bassermann-Jordan und von Winning sind international bekannt und Teil der VDP-Elite.
Das Klima der Pfalz ist außergewöhnlich: Der Pfälzerwald im Westen fängt Regen ab und schafft ein mildes Mikroklima mit über 1.850 Sonnenstunden pro Jahr. Das ermöglicht nicht nur Riesling, sondern auch reife Burgundersorten und kräftige Rotweine aus Spätburgunder und Dornfelder.
Historisch bauten bereits die Römer hier Wein an – Spuren sind in Archäologischen Parks bei Worms und Neustadt zu sehen. Im Mittelalter sorgte der Bischofssitz Speyer für eine hochwertige Weinkultur, und Klöster wie Maulbronn prägten Rebsortensortiment und Weinbautechnik.
Heute ist die Pfalz vor allem für ihre Weinveranstaltungen bekannt: Das Hambacher Fest, der Dürkheimer Wurstmarkt und die Rieslingmeile in Bad Dürkheim ziehen jährlich Hunderttausende Besucher an. Wer die Pfalz per Rad entlang der Deutschen Weinstraße erkundet, findet hinter jedem Weinort ein neues Weingut, eine neue Vinothek oder ein gemütliches Straußwirtschaft.
Bodenart
Kalkstein, Basalt, bunter Sandstein, Lösslehm – je nach Teilregion unterschiedlich
Klima
Mildes Kontinentalklima mit über 1.850 Sonnenstunden; Pfälzerwald schützt vor Westregen


